Die Analyse des vegetativen Nervensystems (VNS)

Die Analyse des vegetativen Nervensystems (VNS)

Was ist das VNS?

Das VNS ist neben dem zentralen Nervensystem (ZNS) das übergeordnete Steuer- und Regelsystem des Körpers und steuert alle lebensnotwendigen Organsysteme des Körpers, wie z.B. den Blutdruck, den Herzschlag, das Atmungssystem, das Verdauungssystem, das Immunsystem, das Hormonsystem usw.

Jetzt bietet sich Ihnen die Möglichkeit, den genauen Funktionszustand des vegetativen Nervensystems einfach und verständlich sichtbar zu machen.

Was bietet Ihnen die neue Diagnostik?

  • Die VNS Analyse ist die derzeit beste Präventions-Diagnostik, die sich anbahnende organische Störungen sichtbar macht, auch wenn alle Laborparameter und andere Untersuchungsergebnisse noch völlig nonnale Werte aufweisen.
  • Die VNS-Analyse liefert wertvolle Daten für die individuelle Gesundheits- oder Krankheitsprognose bzw. Risikobeurteilung. Eine dauerhaft eingeschränkte Regulationstätigkeit des VNS geht mit einer geringeren Lebenserwartung einher, was in großen Studien nachgewiesen wurde.
  • Die VNS Analyse ist die erste Stressbelastungs-Diagnostik, die aufzeigt, ob Stressfaktoren und andere Belastungen des Alltags bereits zu gesundheitlichen Störungen geführt haben.
  • Die VNS Analyse macht den Erfolg oder Misserfolg einer jeden Therapie sofort sichtbar und ist als Therapiekontrolle bei bestehenden Krankheiten bestens geeignet.


Da es keine andere Diagnostik gibt, die früher auf beginnende organische Störungen und Risiken für die Gesundheit hinweist, empfehlen wir allen unseren Patienten die VNS Analyse als optimale Präventions-Untersuchung.

 

 Die Diagnostik ist schmerz- und nebenwirkungsfrei, dauert ca. 15 Minuten und ist wissenschaftlich in über 1.4 000 Studien anerkannt.

 

Weiterführende Informationen zur Analyse des vegetativen Nervensystems(VNS):

 

 Das vegetative Nervensystem (VNS), als übergeordnetes Steuer- und Regelsystem des Körpers besteht aus dem Sympathikus (Anspannungs-Stress-Nerv) und dem Parasympathikus oder Vagus (Entspannung-Regenerations-Nerv).

 

Ist dieses übergeordnete Steuerungssystem gestört, hat das die unterschiedlichsten Krankheiten zu Folge:

Aktivität des Sympathikus:

  • Blutdruckerhöhung durch erhöhte Herztätigkeit
  • Gerinnungsfähigkeit des Blutes erhöht
  • Hemmung der Insulinproduktion -> Zucker erhöht
  • Energieabbau
  • Reduzierte Durchblutung der Genitalien

Erkrankungen:

  • Hypertonus
  • Infarkt, Schlaganfall
  • Diabetes mellitus
  • Burnout / Depressionen
  • Erektile Dysfunktion

Aktivität des Parasympathikus:

  • Blutdrucksenkung
  • Blutverdünnung
  • Insulinproduktion
  • Energieaufbau, Regeneration
  • Erektion

 

Der Funktionszustand des vegetativen Nervensystems (VNS) wird
durch die Herzrhythmusvariabilitäts-Analyse (HRV) bestimmt.


Der Herzrhythmus wird nämlich vom übergeordneten Sympathikus und Parasympathikus gesteuert.

Bei der HRV - Analyse werden insgesamt 520 Herzschläge gemessen, und zwar der zeitliche Abstand zwischen den einzelnen Herzschlägen (RR Intervalle). Wenn hierbei eine Variabilität (unterschiedliche Zeitabstände) zu sehen ist, kann sich der Körper gut auf innere und äußere Reize einstellen. Das spricht für eine gute Anpassungsfähigkeit.

 

Ist in der HRV - Analyse keine Variabilität zu erkennen bedeutet das, dass der Körper sich nicht mehr ausreichend oder gar nicht auf innere und äußere Reize einstellen kann. Der Körper befindet sich in einer solchen Situation in einer sympathikotonen Ausgangslage und der Parasympathikus teilweise in einer Starre.

 

Je größer die Variabilität im Herzrhythmus gemessen wird, umso stärker ist der Parasympathikus (Erholung/Regeneration) aktiv. Ein aktiver Parasympathikus ist der beste Schutzfaktor für die Gesundheit.
Je weniger die Variabilität vorhanden ist, umso stärker ist der Sympathikus (Anspannung/Stress) aktiv.


Hier spricht man auch von einer Regulationsstarre des VNS. Bei dieser Störung des VNS drohen Erkrankungen oder bereits bestehende Krankheiten können
sich verschlechtern. Nur mit Hilfe der HRV-Analyse ist es derzeit möglich, die Regulatiosstarre des VNS zu diagnostizieren.

 

Therapiemöglichkeiten bei einer Funktionsstörung des vegetativen Nervensystems(VNS):

 

Mit folgenden Therapiemöglichkeiten kann das VNS wieder ins Gleichgewicht gebracht werden, indem der Parasympathikus gestärkt und die Aktivität des Sympathikus herunter reguliert wird:

  • Atemtherapie

Nach den nationalen Versorgungsleitlinien wird durch eine getaktete
Atmung mit 6 Atemzügen pro Minute (4sec. Einatmen, 6 sec. Ausatmen)
eine verbesserte Aktivität des Parasympathikus erreicht, da Gesunde bei dieser Atem-Frequenz die maximale Herzrhythmusvariabilität (HRV) zeigen.

Falls also die parasympathische Aktivität durch die getaktete Atmung in der HRV-Zweitmessung zunimmt, empfiehlt sich die Atemtherapie mit Hilfe des Vagusvit-Gerätes. Mit diesem Atemtherapie-Gerät wird die vegetative Balance trainiert und der Parasympathikus bzw. Vagus gestärkt.

  • Regelmäßiges Ausdauertraining.
  • Entspannungsübungen wie Yoga, Muskelentspannung nach Jacobsen, autogenes Training etc.
  • Stressreduktion, Konfliktlösungen, Psychotherapie.
  • Naturheilverfahren wie Akupunktur, Bioresonanz, Homöopathie, Entgiftungs- und Ausleitungstherapie, Neuraltherapie, Phytotherapie.
  • Orthomolekulare Therapie mit Vitaminen, Spurenelementen, Aminosäuren.
  • Gesunde Ernährung.
  • Craniosakrale Therapie.